Die Park- und Gartenanlagen


an der Wasserburg Anholt

Anholt 

Im äußersten Westen des Münsterlandes, nahe der deutsch-niederländischen Grenze, liegt mit Schloss Anholt eine der größten Wasserburgen Westfalens.

Die Geschichte der Anholter Parkanlagen lässt sich bis ins 16. Jh. zurück verfolgen. Die barocken Gärten wurden um 1705 angelegt. Der Düsseldorfer Gartenarchitekt Maximilian Friedrich Weyhe entwickelte im 19. Jh. die Anlagen im englischen Stil weiter.

Nach Verwüstung und großer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde nicht nur das Schloss wieder aufgebaut, auch die Gartenanlagen wurden ab 1964 nach barocken Vorbildern wiederhergestellt. Heute können die Besucher bei einem Rundgang durch den Park mit dem Wassergarten, dem Busquett, dem Canalgarten, dem Irrgarten und der Wildwiese eine reizvolle Verbindung von barocker Gartenarchitektur und englischer Landschaftsgestaltung bewundern.

Nicht weit vom Schloss entfernt befindet sich mit der Anholter Schweiz eine weitere Attraktion. In einer künstlichen, der Umgebung des Vierwaldstädter Sees in der Schweiz nachempfundenen, Landschaft zieht ein Biotopwildpark zahlreiche Besucher an. Die Besucher können hier auf ausgeschilderten Routen die heimische Tier- und Pflanzenwelt in ihren Lebensräumen erleben.