La Fontaine aux Bretons


Ein Bauerngarten mit langer Geschichte

Als ländlicher Betrieb hat die Auberge La Fontaine aux Bretons den authentischen Charakter einer Pilgerstation am Jakobsweg nach Santiago de Compostela bewahren können. Hier rasteten die Wallfahrer, um sich an dem Brunnen zu erfrischen, der sich heute noch im Zentrum des Gemüsegartens befindet. Diese kurze Erholung erlaubte es den Pilgern, neue Kräfte für den langen und anstrengenden Weg nach Santiago de Compostela zu sammeln.

Der Gemüsegarten der Auberge La Fontaine aux Bretons ist sowohl ein Ziergemüsegarten, der 1999 vom Landschaftsgestalter Olivier Damée entworfen wurde, als auch ein Nutzgarten für die Küche des Gasthauses. Olivier Damée wollte die Anlage vollständig erhalten und ein sensibles Gleichgewicht schaffen, das es der Natur erlaubt, sich harmonisch zu entwickeln. In diesem Bauerngarten steht daher die Authentizität alter Traditionen im Vordergrund.

Der Weinberg wurde mit den Rebsorten Chenin und Grolleau neu bepflanzt und die ersten Trauben konnten im Jahre 2001 geerntet werden. Der Gärtner Marc Levilain arbeitet jeden Tag auf dem 12 Hektar großen Gelände, das die Gebäude umgibt und die Bucht von Bourgneuf überragt.

Im Gemüsegarten rahmen mit Spalierbirnen gesäumte Blumenrabatten die Gemüsebeete für die Küche des Gasthauses ein. Carrés mit Duftpflanzen begleiten den Besucher bis zum Eingang des Restaurants.

Gepflasterte und begrünte Terrassen mit Rosenstöcken und Clematis, die sich üppig am Weidengeflecht emporranken, bilden den Übergang zwischen dem Gebäude und den umgebenden Gärten. Hinter der nach Westen ausgerichteten Terrasse lädt ein mit Seerosen bepflanztes Wasserbecken zur Entspannung und zum Nichtstun ein. Der Rest der Anlage mit seinen Wiesen ist ein ideales Gelände zum Spazierengehen. Man begegnet dort Tieren, die vom Aussterben bedroht sind: "Vache Nantaise" (Rinder), „Pore Blanc de l'Ouest" (Schweine), „Mouton des Landes de Bretagne" und „Mouton d'Ouessant" (Schafe), „Chévre des Fossés" (Ziegen), „Dindon des Ardennes" (Puter) oder „Coucou de Rennes" (Hähnchen) - Tiere, die dazu beitragen, die Atmosphäre des ehemaligen Bauernhofes Wiederaufleben zu lassen.

Das Meer ist ein prägender Bestandteil der umgebenden Landschaft. Die Luft ist voller Düfte: Sie riechen das Meer, den Sand, die Blumen und die Früchte des Landes. Lassen Sie sich von Ihrem Geruchssinn zum Duft des Holzfeuers leiten. Am imposanten Kamin des Gasthauses kommen Sie auf den Geschmack einer feinen und gepflegten Küche, die aus den Produkten der Region schöpft. Die Besitzer der Auberge werden Ihnen dank der renommierten Köche Michel Pavageau („La Cigale" in Nantes) und Fabrice Guilleux Augenblicke des Genusses bereiten. Sie werden das Gasthaus auch wegen seines authentischen Charakters schätzen lernen, der den Zauber vergangener Zeiten wiederspiegelt.

Wände aus unverputztem Naturstein und uralten Holzbalken, Mobiliar aus alten Zeiten, bequeme ockerfarbene Sofas, Dekoration mit Naturthemen - lassen Sie sich vom Charme dieses Gasthauses bezaubern und verlängern Sie Ihren Aufenthalt in der „Residence": Die Auberge bietet Naturliebhabern und Spaziergängern, die von der Meeresbrise müde geworden sind, gastfreundliche Aufnahme.