Gräflicher Park Bad Driburg


Bad Driburg

Fruehjahrsbepflanzung. Blaue Stiefmuetterchen und Trinkhalle () Foto: LWL/WALB/Gerbaulet. 2004

Im Gräflichen Park Bad Driburg verbinden sich beispielhaft historische Bestandspflege und zeitgenössische Gartenkunst miteinander. Der Landschaftspark beeindruckt mit weit geschwungenen Wegen in gepflegten Rasenflächen, mit Teichen und Brücken sowie überraschenden Blickbeziehungen zwischen alten Bäumen.

Ungemein reizvoll ist der hinter den Brunnenarkaden gelegene Bereich mit dem Hecken- und Rosengarten, der Lilienwiese des französischen Gartenarchitekten Gilles Cléments und den Moorteichen. Die „Diotima-Insel“ und der „Hölderlin-Hain“ erinnern an den Aufenthalt des Dichters Friedrich Hölderlin und seiner Angebeteten Susette Gontard. Die großzügigen Blickachsen öffnen den Blick auf das Wildgehege, die Waldbühne und auf den Teutoburger Wald.

Der Stauden- und Gräsergarten des Gartenkünstlers Piet Oudolf ergießt sich seit 2009 wie ein blühender Fluss über die weitläufigen Rasenflächen. Über 80 verschiedene Pflanzensorten und 16.000 aufeinander abgestimmte Pflanzen wurden auf 6.000 Quadratmetern gesetzt, die von kleinen Grashügeln durchbrochen werden, von denen der Betrachter anderen Perspektiven auf die unterschiedlich hohen Stauden und Gräser bekommt.

Im Frühjahr 2012 wurde das Werk Piet Oudolfs durch Zwiebelpflanzungen der niederländischen Gartenkünstlerin Jaqueline van der Kloet ergänzt, sodass der Staudengarten nun schon zum Frühjahr einem impressionistischen Gemälde gleicht.