Kloster Dalheim


Dalheim

 

 

Dalheim gehört zu den wenigen ehemaligen Klöstern im norddeutschen Raum, bei denen die Besucher noch heute einen Eindruck vom barocken Gesamtzustand gewinnen können. Nach einer wechselvollen Geschichte dient es ab 1429 als Augustinerkloster. Im Zuge der Säkularisierung wird es 1803 aufgehoben. Eine Vorstellung von der Blütezeit der Gärten im Barock vermittelt ein 1739 erstelltes Ölgemälde.

Auf dem Gemälde ist westlich der Klostermauer der sog. Eichkamp zu erkennen. Dieser dient zur Klosterzeit der Schweinemast. Eines der Herzstücke der Anlage ist der Abtsgarten, der bis vor kurzem noch als privater Nutz- und Ziergarten betrieben wurde.

Auf der Südseite des Klosters liegt der Konventsgarten. Dieser weist mehrere Terrassen auf, die über Treppen miteinander verbunden waren. Anziehungspunkte waren früher zwei Brunnen. Nach archäologischen Grabungen wurde dieser Gartenteil als eine Neuinterpretation des ehemals barocken Klostergartens im Frühjahr 2006 öffentlich zugänglich gemacht.

Seit 1979 befindet sich die Anlage im Eigentum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, der hier im Frühjahr 2007 das LWL-Landesmuseum für Klosterkultur eröffnet hat