Kloster Dalheim


Stiftung Kloster Dalheim

 

 


Das ehemlige Augustiner-Chorherrenstift Dalheim gehört zu den wenigen Klosteranlagen im norddeutschen Raum, bei denen die Besucher noch heute einen Eindruck von der spätgotischen Gründungsarchitektur und der barocken Umgestaltung gewinnen können. Nach einer wechselvollen Geschichte wird es im Zuge der Säkularisation 1803 aufgehoben.

Eine Vorstellung von der Blütezeit der Gärten im Barock vermittelt ein 1739 erstelltes Ölgemälde, welches die Architektur der Gärten detailgenau aus der Vogelperspektive wiedergibt.

Das weitläufige Dalheimer Klostergelände besitzt verschiedene Gärten, deren Wiederherstellung seit 2010 abgeschlossen ist: Den Prälaturgarten, den Konventgarten, den Kräutergarten und den Paradiesgarten im Kreuzhof. Nun führt der Konventgarten über sechs Geländeterrassen bis ins Tal. Treppen- und Brunnenanlagen wurden rekonstruiert. Der Prälaturgarten hinter der Orangerie fasziniert durch seine repräsentative Architektur, die hochrangigen Gästen einst die Macht des Klostervorstehers demonstrieren sollte. 

In der klösterlichen Tradition verstehen sich die Dalheimer Klostergärten als Orte der inneren Einkehr und Meditation.

Die denkmalgeschützte Anlage befindet sich seit 1979 im Besitz des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, der hier im Frühjahr 2007 die Stiftung Kloster Dalheim LWL-Landesmuseum für Klosterkultur eröffnet hat.