Landschaftspark Duisburg Nord


Metamorphose einer Industrielandschaft

 

 

Das Zentrum des Landschaftsparkes Duisburg Nord ist das stillgelegte und als Industriemuseum genutzte Hochofenwerk. Der Park umfasst etwa 200 Hektar und setzt sich aus verschiedenen Brachen ehemals industriell genutzter Flächen zusammen. Die Vielfalt des Geländes ist aufgrund der extrem veränderten Topographie, der unterschiedlichsten Bodensubstrate und der darauf spontan entstandenen Vegetation ausgesprochen hoch.

Ein Element des Parks ist der „Wasserpark“ mit dem System der Alten Emscher. Die Wassersammlung erfolgt über offene Rinnen und alte Rohrsysteme, die spektakulär in Szene gesetzt wurden.

Bahndämme in verschiedenen Höhenlagen gliedern den Park in überschaubare Teile. Alle Bereiche des Parkes sind über das alte Werksbahnsystem miteinander verbunden. Sie bilden den „Bahnpark“.

Das „Vegetationskonzept“ nutzt das vorgefundene Potenzial einer vielfältigen Spontanvegetation. Aufgrund der unterschiedlichen Standortbedingungen und Brachezeiten konnte sich so eine ungewöhnliche Pflanzenviefalt etablieren.

An ausgesuchten Orten im Park lassen sich die „Gärten im Park“ finden. An der ehemaligen Sinteranlage entstanden so die Sinterbunkergärten in den durch Betonwänden geschützten Gartenkammern.

Am Ingenhammshof wurde im Bereich des alten Hofgebäudes ein Bauerngarten angelegt.

Sein Nachtgesicht erhält der Park durch die von Jonathan Park entwickelte Lichtinstallation.