Die Gärten von Dunham Massey

Der Garten

Im weiträumigen Anwesen Dunham Massey vereinigen sich ein Herrenhaus im georgianischen Stil mit zahlreichen Wirtschaftsgebäuden, ein historischer Wildpark und abwechslungsreiche formale und landschaftliche Gärten zu einem höchst attraktiven und vielfältigen Ensemble. Heute ist es in der Hand des National Trust und kann auf eine lange und reiche Geschichte zurückblicken, die bis ins 14. Jahrhundert reicht. 1362 wird der Tierpark erstmals in historischen Quellen genannt. Dunham Massey mit seinen reich bepflanzten Rabatten und majestätischen Bäumen ist ein Ort für Pflanzenliebhaber. Farben, Blüten und Gerüche wechseln mit den Jahreszeiten. Das Herrenhaus liefert Einblicke in die Vergangenheit und hat eine einzigartige Familiengeschichte.



Der ursprüngliche Wassergraben, der das Herrenhaus umgibt, ist teilweise als ornamentaler See erhalten geblieben. Wahrscheinlich stand früher hier eine Burg. Tatsächlich gibt es Überreste einer normannischen Motte, eine künstliche Aufschüttung mit einem flachen Gipfel, die üblicherweise zur Anlage eines Forts oder einer Burg gedacht war. Der Wassergraben betreibt immer noch eine voll funktionsfähige Wassermühle aus der jakobinischen Epoche.
The park has a number of radiating lines of avenues of trees laid out in the 17th Century. The ancient herd of fallow deer still roam the 250 acre deer park.

Der Tierpark weist eine Reihe strahlenförmig verlaufender Alleen auf, die im 17. Jahrhundert angelegt wurden. Eine Dammhirschherde weidet auch heute noch im 100 Hektar großen Wildgehege. Die Gärten zählen zu den schönsten in Englands Nordwesten. Sie sind im 17. Jahrhundert angelegt worden und schließen Terrassen, Parterres sowie zwei produzierende Gärten ein. Nach und nach wurden ausgedehnte Rasenflächen sowie eine Orangerie hinzugefügt. Dunham Massey ist bekannt für seine vielen alten, prächtigen Bäume, seine Sträucher, Blumenrabatten und Wasserpflanzen. Einige Bereiche des Gartens sind im französischen Stil angelegt.



Dunham Massey hat saure Böden, die günstig für feuchtigkeitsliebende Pflanzen sind. Im Frühling kann sich der Besucher daher an Schleiern von Glockenblumen in den schattigen Wäldern erfreuen. Im Sommer blühen Tibetmohn und über 60 Hortensienarten. Scharlachrote Buchen, die in den 1790er Jahren gepflanzt wurden, sind heute noch im Bereich der Orangerie zu finden.

Seit 1976 ist Dunham Massey im Besitz des National Trust.
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