Emsaue zwischen Telgte und Warendorf


Die Ems ist der größte Fluss im Münsterland. Der 2004 eingeweihte „Emsauenweg“ von Warendorf nach Rheine verbindet auch die beiden alten Hansestädte Warendorf und Telgte.

Die historische Altstadt von Warendorf bietet ein dezentrales Stadtmuseum, das in vier verschiedenen historischen Gebäuden ein authentisches Bild vom Leben und Arbeiten der Stadtbewohner in der Vergangenheit wiedergibt. Neben dem Bummel durch die Altstadt ist auch ein Besuch des 1826 vom Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. gegründete NRW-Landgestütes, dem Zentrum erfolgreicher Pferdezucht und qualifizierter Reitausbildung in Westfalen, empfehlenswert.

Der Emsauenweg zwischen Telgte und Warendorf macht an verschiedenen Orten Station. So z.B. am Kottensee, wo außergewöhnliche archäologische Funde gemacht wurden, die in einem „Landschaftsregal“ künstlerisch transformiert dargestellt werden. Oder das kleine, typisch münsterländische Dorf Einen, das zu einer kleinen Pause im Heimathaus einlädt.

In Telgte führt der Emsauenweg durch den ausgedehnten Emsauenpark, der in den 1980er und 1990er Jahren als naturnahe Parkanlage beidseitig der Ems angelegt wurde. Ein 2004 hier neu aufgeworfenes Hügelgrab weist auf die bronzezeitliche Besiedlung entlang der Ems hin.

Der „Telgter Dreiklang“ mit Kirche, Kapelle und Heimatmuseum sowie der historische Marktplatz bilden das Zentrum der Kleinstadt Telgte, das gerne als Ausgangspunkt für Radtouren im Münsterland genutzt wird.

Links
Stadt Warendorf
Heimathaus Einen
Landgestüt NRW
Stadt Telgte
Museum Telgte

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