Gräflicher Park Bad Driburg


Bad Driburg

 

Die Anfänge des Gräflichen Parks liegen in der 1669 vom Fürstbischof Ferdinand von Fürstenberg angelegten doppelreihigen Lindenallee. Diese wird zu Anfang des 18. Jahrhunderts durch eine hierzu rechtwinklig verlaufende Allee ergänzt. Noch heute bestimmen diese beiden Alleen mit der im Kreuzungspunkt befindlichen Heilquelle die Grundstruktur des Parks.

Der Schöpfer der Kuranlagen war Caspar Heinrich von Sierstorpff, der Bad Driburg im Geiste der Aufklärung zu einem Ort "des ländlichen Vergnügens" macht. Er realisiert westlich des Brunnens den ersten landschaftlich gestalteten Park. Ausblicke auf das Eggegebirge heben die Grenze zwischen gestalteten Bereichen und umgebender Landschaft scheinbar auf. Der Rosenberg wird unter dem Aspekt der Naturverschönerung mit Wegen versehen und mit Gehölzen bepflanzt. Auch unter den Nachfahren von Sierstorpffs werden die Kuranlagen beständig erweitert.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wird eine Erweiterung nach Süden vorgenommen, die noch heute mit ihren geschwungenen Wegen, Rasenflächen und Solitärbäumen beeindruckt. Den Höhepunkt dieses Bereichs bildet der Teich mit der "Diotima"-Insel.

Ein Merkmal des Gräflichen Parks sind die im Jahresverlauf wechselnden Beetbepflanzungen

Aktuell entsteht ein neuer Garten nach Plänen des niederländischen Gartenkünstlers Piet Oudolf. Dieser Garten soll im Juni 2009 eingeweiht werden.