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Der Skulpturengarten der Barbara HepworthDer GartenDer private Garten von Barbara Hepworth, der an die Trewlyn Studios (Atelier der Künstlerin) anschließt, ist nicht besonders groß und ähnelt den Gärten typischer englischer Cottages. Wie viele andere Gärten in St. Ives besitzt er ein kleines Gewächshaus, einen Teich, geschwungene Steinwege und eine Rasenfläche. Bäume und Büsche bilden die Begrenzung und schützen die Bewohner vor neugierigen Blicken der Nachbarn.
Barbara Hepworths Garten ist jedoch untypisch wegen der lichten, subtropischen Pflanzen, die hier im warmen Küstenklima gedeihen. Ihr Garten ist versteckt, intim und immergrün mit gelegentlichen exotischen Tupfen, die wie von einem Maler mit einem Pinsel hineingekleckst sind. Besucher können über die Wege spazieren und die Werke der Künstlerin in den Bäumen, dem Gewächshaus, auf dem Rasen und sogar in den Wasserstrukturen entdecken. Die glatten, fließenden Formen der Skulpturen passen ausgezeichnet in ein florales Ambiente, da sie sich anfühlen und aussehen, als wären sie so natürlich wie ihre Umgebung.
Ihre Werkstatt wurde nach ihrem Tod nicht aufgeräumt. Sie zeigt nun den Moment der Unordnung mit vielen, unvollendeten Skulpturen. Der Besucher hat den Eindruck, die Künstlerin hätte den Raum gerade erst verlassen, um in Ruhe Tee zu trinken oder einen Nachmittagsspaziergang zu unternehmen. Wo sonst, wenn nicht hier, kann man ein kleines bisschen an der Gedankenwelt dieser kreativen, visionären Künstlerin teilhaben. Dieser Garten ist ein Beispiel dafür, wie ein vergleichsweise unspektakulärer, städtischer Raum zu einem Ort verwandelt werden kann, der geschätzt und genossen wird.
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