Künstlergarten Ulrich Rückriem


Landschaft als erweiterte Skulptur

Während der Planung und Realisierung der Außenanlagen in Sinsteden, mit denen 1993 begonnen wurde, erhielt Ulrich Rückriem erstmalig die Möglichkeit, eine Landschaft für seine Skulpturen zu entwerfen, da die Außenanlagen des Geländes vor dem Bau der Hallen überwiegend landwirtschaftlich genutzt waren.

Es entstanden verschiedene Bereiche, die zeitlich nacheinander umgesetzt und additiv aneinander gereiht sind: der erste, streng symmetrische angelegte Teil zwischen den Hallen und der Hofanlage des Landwirtschaftsmuseums, in dem Skulpturen aufgestellt sind; der später entstandene, nachempfundene Waldrand, und schließlich die Streuobstwiese.