Der spätbarocke Höhengarten am Schloss Hohenlimburg

… aus dem Dornröschenschlaf aufgeweckt …


Prolog

Hohenlimburg

Schloss Hohenlimburg ist die einzige weitgehend erhaltene Festungsanlage des frühen Mittelalters in Westfalen.

Nachweislich seit 1730 existierte hier ein Höhengarten mit geometrischer Aufteilung, der nach holländischem Vorbild als terrassiertes Parterre angelegt war.

Der Höhengarten wurde 2006 nach historischen Aufzeichnungen und unter Verwendung zeitgenössischer Pflanzen restauriert.

 

 

 

Zudem umrahmen heute wieder Nutzgärten die Höhenburg in südlicher und östlicher Richtung. Die Bezeichnung „Dienerschaftsgarten“ gibt einen Hinweis darauf, dass hier Obst und Gemüse zu Verpflegungszwecken der Dienerschaft angebaut wurden, während auf dem Terrassengarten Weinstöcke, Rosen und Maulbeerbäume wuchsen.

Beschaulich wirkt der von Burgmauern umschlossene Kräutergarten im Innenhof der Burganlage.

Eine besondere Bedeutung für die Erlebbarkeit der Schlossgärten in ihrem landschaftlichen Umfeld kommt einem Rundweg zu, der vom Parkplatz aus um das Schloss herumführt, alle Gartenteile miteinander verbindet und Ausblick in das Umland bietet.