Die Gärten des Schlosses de la Ballue


Prolog

La Ballue

Das Château de la Ballue und seine Gärten liegen oberhalb des grünen Tals des Couesnon und bilden mit der umgebenden Landschaft eine vollkommene Einheit.

Der vom Manierismus beeinflusste Garten ist
- eine zeitgenössische Interpretation des Formschnitts, nach italienischen Vorbildern der „arte topiaria“ aus dem 16. Jahrhundert angelegt und in der Tradition der Gartenkunst des Barock stehend
- ein labyrinthartiges Gefüge aus geheimnisvollen Alleen und Durchgängen, geschaffen, um Auge und Ohr anzuregen
- ein intimer Garten mit gebrochenen Perspektiven, der von einer diagonalen Achse durchzogen wird
- eine Folge von 13 Gartenräumen, die asymmetrisch angeordnet sind und den Besucher immer wieder überraschen.

Auf einer Fläche von 2 ha sind zwei sehr unterschiedliche Gärten nebeneinander gestellt, die Trennung wird durch eine lange, mit Glyzinen bewachsene Arkade markiert, die zwischen zwei Reihen säulenartig beschnittener Eiben verläuft.

Die grünen Wände der Gartenräume dienen zeitgenössischen Skulpturen als Hintergrund.

Das Wegenetz führt den Besucher unter anderem zum geheimnisvollen Wäldchen, dem Musikwäldchen, dem Farngarten, zum Hain der Düfte, zum grünen Theater, zum Dianatempel und schließlich zum Labyrinth.