Pildammspark


Prolog

 

 

 

Anfang des 20. Jh. fiel die Entscheidung, die Baltische Ausstellung 1914 im Gebiet rund um Pildammarna („Die Weidenteiche“), in Malmö auszurichten, um neueste Techniken und Designs des Kunstgewerbes und Kunsthandwerks zu präsentieren. Nach der Veranstaltung begannen Planungen, die Anlage zu einem dauerhaften öffentlichen Park zu entwickeln. Zunächst gab es die Idee, einen romantischen englischen Gartenstil zu verfolgen, doch dann entschied man sich, den verbleibenden Parkbereich in klassizistischer Anlage mit monumentalem Charakter zu gestalten.

Die Geschichte, die verschiedenen Planungsstufen, die neoklassizistische Anlage und die bombastischen Dimensionen machen Pildammspark zu einem einzigartigen Park in Nordeuropa.

Der Park gliedert sich in vier Bereiche, die mit Alleen und kleineren Wegen verbunden sind: Die „Blumenstraße“ (Blomstergatan) mit Pavillion und Springbrunnen von 1914, die sich jedes Jahr mit einem neuen Blumenthema zeigt, die Teiche mit den drei Springbrunnen, die den Park zum Wohngebiet im Osten öffnen, den Rosengarten und schließlich „Tallriken“, eine kreisrunde Arena von 160 Metern Durchmesser, die von Bäumen umringt ist. Zusammen mit seinen Kunstwerken bietet der Park sowohl viel Raum für Ruhe Besinnung als auch für Sport und viele Veranstaltungen, die hier im Laufe des Jahres stattfinden, so dass er für Einwohner wie für Besucher gleichermaßen anziehend ist.

Im Vorfeld der Hundertjahrfeier 2014 erhielt der Park eine weitere Aufwertung durch zusätzliche Bepflanzung im Umfeld der Teiche, einen neuen Themenspielplatz und eine Außensportanlage.