Fruchtbare Gärten


Europäische Themen

Die Ernte von Obst und Gemüse war stets ein Hauptmotiv für die Anlage und Bewirtschaftung eines Gartens. Die Fruchtbarkeit des Gartens war aber auch sonst noch unverzichtbar: Kräuter und Heilpflanzen steigerten Vielfalt und Genuss der Speisen und dienten der Konservierung von Nahrungsmitteln sowie der Erhaltung oder Wiederherstellung der Gesundheit. Wieder andere Pflanzen wurden kultiviert, weil sie für Haushalt und Handwerk unverzichtbar waren, z.B. für Textilien und deren Färbung.

Das Wissen um die Pflanzen, ihren Anbau und ihre Vermehrung sowie ihre sachgerechte Verarbeitung war dabei oft nur eingeweihten Kreisen vorbehalten. Es wurde von Generation zu Generation oder in Klöstern von einem Ordensbruder zum nächsten weitergegeben. Dieses Wissen zu vermehren und besser zugänglich zu machen, war und ist Aufgabe von Botanischen Gärten, Sammlungen, Schul- und Lehrgärten und vergleichbaren Einrichtungen.

Mit ihrer Ruhe und Natürlichkeit, mit ihrer positiven Wirkung auf Körper, Geist und Seele sind Gärten auch im weitergehenden Sinn „fruchtbar“. Besonders deutlich wird dies bei Kurparks und therapeutisch genutzten Gärten, die die Gesundheit, Rekonvaleszenz oder Wellness fördern.

 

Und sind in Zeiten knapper öffentlicher Gelder nicht auch die Parks und Gärten „fruchtbar“, denen es gelingt, die Mittel für ihren Erhalt (weitgehend) selber zu erwirtschaften – und dies ohne an Qualität einzubüssen?

Mehr dazu erfahren Sie in den Texten zu den "Fruchtbaren Gärten" des EGHN und in den Hintergrundinformationen zu diesem Thema.